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Gefühle - Kenne ich, das geht wieder weg…

Szene 1:

Mittwochmorgen in einem deutschen Unternehmen. Um kurz nach 8 Uhr kommen sich der Chef (Herr Müller) und ein Mitarbeiter (Herr Schneider) auf dem Flur entgegen. 

Herr Müller: “Guten Morgen Herr Schneider! Wie geht es Ihnen?

Herr Schneider: “Guten Morgen Chef! Gut - und Ihnen?

Herr Müller: “Danke - mir auch. Ihnen noch einen schönen Tag!

Herr Schneider: “Danke - das wünsche ich Ihnen auch.”

Szene 2:

Mittwochmorgen in einem anderen deutschen Unternehmen. Um kurz nach 8 Uhr kommen sich die Chefin (Frau Meier) und eine Mitarbeiterin (Frau Schulze) auf dem Flur entgegen.

Frau Meier: “Guten Morgen Frau Schulze! Sie wirken irgendwie erschöpft. Was beschäftigt Sie gerade?”

Frau Schulze: “Guten Morgen Frau Meier! Da haben sich recht. Ich habe kaum geschlafen. Die Kundenpräsentation gestern war nicht sonderlich erfolgreich und wir haben den Auftrag nicht bekommen. Das hat mich echt gewurmt. Ich war so sauer auf mich selbst und auch enttäuscht. Ich war doch so gut vorbereitet …”

Frau Meier: “Oh … ich hatte keine Ahnung dass Sie das so mitnimmt. Lassen Sie uns doch kurz in meinem Büro weiter darüber sprechen wenn Sie mögen.”

Frau Schulze: “Gerne.” 

Nun habe ich an Dich als Leser zwei Fragen:

  • Welcher der beiden Dialoge findet wohl in der Realität häufiger statt?
  • Welchen dieser Dialoge führst Du als Unternehmer in deinem Unternehmen?

Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich jetzt annehme, dass dabei der erste Dialog bei den Antworten ziemlich deutlich “gewinnt”. Und natürlich habe ich das Ganze mit der Rollenauswahl mit Mann und Frau als Chef noch stereotyp zugespitzt. Und wenn Du jetzt ein Mann bist kann ich mir die Reaktion schon denken: “Gefühle? Kenne ich - das geht wieder weg …”

Versuchen wir es mal pragmatisch zu sehen. Frau Meier und Frau Schulze haben an diesem Morgen im Gegensatz zu Herrn Müller und Herrn Schneider die Chance auf Wachstum und Entwicklung - insbesondere in der Beziehung zueinander. Und hier liegt der Schlüssel!

Als Unternehmer geht es darum Vorbild zu sein, Visionen umzusetzen, Menschen zu führen bzw. zu entwickeln, die Produkte deines Unternehmens zu verkaufen etc. etc. All diese Dinge haben gemeinsam dass sie nur über Beziehungen zu anderen Menschen funktionieren. Und der Schmierstoff jeder Beziehung ist die Emotion. Wie willst Du aber andere Menschen begeistern wenn dein “Gefühlsrepertoire” nur aus technischen Zustandsbeschreibungen wie “gut”, “schlecht”, “na ja”, “hungrig” und “müde” besteht und Du auch keinerlei Empathie, d.h. Einfühlungsvermögen in andere an den Tag legst?

Die Zeiten, in denen technokratische Fachexperten über die Macht ihrer Position regieren  sind vorbei. Mit Führung und Haltung hat das in meinen Augen wenig zu tun. Darum lege ich Dir mehr als Nahe, dich mit deinen Emotionen wirklich auseinanderzusetzen statt dieses Thema immer wieder beiseite zu wischen nur um Dich deinen Unsicherheiten und Ängsten nicht stellen zu müssen. Und die hast Du als Unternehmer genauso wie jeder andere Mensch auch!

Unternehmer müssen Andere führen! 

Und damit Du Andere führen kannst musst Du zunächst einmal Dich selbst führen können!

Und um Dich selbst führen zu können musst Du Dich deinen Emotionen stellen!

An dieser Trias kommst Du nicht vorbei wenn Du wirklich und nachhaltig erfolgreich sein und vor allem ein erfülltes Leben in voller Bandbreite leben willst. Davon bin ich zutiefst überzeugt und wenn ich mir unsere Welt so anschaue, brauchen wir viel viel mehr von diesen Menschen, die Verantwortung für Ihre Emotionen übernehmen und vorweg gehen. Das erfordert Reife - denn es ist ein Prozess. Und gerade in einer Vorbildfunktion wie als Unternehmer ist dieses Emotional Leadership unerlässlich.

Als ich in meine erste Führungsposition gekommen bin habe ich selbst das nicht wirklich verinnerlicht gehabt. Das kann ich erst heute mit Abstand und nach sehr viel eigener Entwicklung wirklich so sehen und erkennen. Ich habe vor allem zu Beginn die Dinge eher gemanagt und kontrolliert, jedoch nicht wirklich geführt. Für den Notfall hatte ich zudem ja im Zweifel die Macht der hierarchischen Position im Hintergrund. Das war ideal um meine eigenen Unsicherheiten und Zweifel und die damit verbundenen unangenehmen Empfindungen speziell im Außen wegdrücken zu können. 

Ich musste erst lernen mich emotional selbst zu führen und kann Dir sagen dass dies eine Aufgabe ist, die niemals abgeschlossen ist und an der ich heute noch dran bin. Sie hat mir jedoch schon jetzt so viel mehr Bandbreite in mein Leben gebracht, dass ich mir das auch für andere wünsche. Das treibt mich an!

Wenn Du Herausforderungen magst, dann lade ich Dich hiermit zur härtesten und krassesten Challenge ein, Die Du Dir vorstellen kannst: Stelle Dich deinen Emotionen! Und zwar Allen.

Frage Dich vor allem selbst welcher Mensch Du sein willst: Ein Unternehmer im Körper eines Erwachsenen, der jedoch emotional ein 8-jähriger Junge geblieben ist und bei Kritik ausrastet weil man ihm im Sandkasten die Schippe weggenommen oder Papa ihn nicht lieb gehabt hat? Oder ein Erwachsener, der die gesamte Bandbreite seiner Emotionen annehmen kann und Alles lebt was in ihm ist - auch oder vor allem wenn es nicht gerade einfach ist?

Und welcher dieser beiden Menschen wird wohl eher Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Partner und Freunde inspirieren und motivieren und über seine echten Beziehungen erfolgreich sein?

 Also - wer willst Du als Unternehmer und als Mensch sein?

Mit unserem "Self Leading Framework" wirst Du zum selbstbestimmten Steuermann deines Unternehmens, formst Teams von hochmotivierten und eigenverantwortlichen Mitarbeitern und systematisierst deinen unternehmerischen Erfolg nachhaltig.

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