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Hennes Finest - Hingehen, wo der Pfeffer wächst

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Die ERP-Software xentral löst bei Hennes Finest die vorherigen Insellösungen ab. Dabei handelt es sich um ein potentes System - und zugleich um ein sehr komplexes. Es war schnell klar: otaja soll bei der Implementierung unterstützen. Saubere Prozesse und künftig mehr Transparenz sind die Folge. 

Aber wie lief die Zusammenarbeit eigentlich ab? 

Pfefferkörner

 

Jede Gründungsgeschichte ist einzigartig, doch einige sind fraglos abenteuerlicher als andere.

Sebastian Brimmers hegte weder geheime Start-Up-Fantasien noch sonderlich großes Interesse an den Feinheiten des Handels, als er sich 2009 auf einer Reise durch Südostasien befand. Während eines Aufenthaltes in Kambodscha realisierte er gemeinsam mit einer einheimischen Familie ein Bauprojekt. Wie es der Zufall wollte, konnte zu eben jener Zeit eine ganz besondere Pfeffersorte nach rund vierzig Jahren erstmals wieder geerntet werden. Sebastian wurde Zeuge dieser historischen Ausbeute und war sofort Feuer und Flamme für die scharfen Körner.


 

Kampot Pfeffer

 

Geschäftsmänner aus Versehen 

 

Er ließ kurzentschlossen sein Gepäck zurück, schnappte sich stattdessen so viele Pfeffersäcke, wie er nur konnte, und kehrte derart bepackt noch ohne konkrete Pläne nach Deutschland zurück. Er machte es kurz darauf zwei Freunden schmackhaft, sich als Pfefferverkäufer zu versuchen - und keiner der drei hat seither zurückgeschaut. Obwohl nicht einmal Sebastian selbst ganz überzeugt davon war, dass seine impulsive Idee sich umsetzen lassen - geschweige denn Gewinn einbringen - würde, wuchsen die frischgebackenen Gewürzhändler schon bald mit ihren Aufgaben und bauten ihr Geschäft Schritt für Schritt auf.

 

Pfeffermühle

 

Wirtschaft auf Augenhöhe


Aus diesen spontan mitgeführten Pfeffersäcken wurde mit der Zeit ein richtiggehend seriöses Handelsunternehmen - das sich allerdings den Charme der doch eher hemdsärmeligen Gründungszeit bewahrt hat. Auch heute sind Rechenspiele und Buchhaltung eher Notwendigkeiten als Leidenschaft und statt Skalierung und Gewinnmaximierung stehen Nachhaltigkeit, faire Bedingungen für die Kleinbauern vor Ort und die Qualität der Produkte auf der Prioritätenliste ganz oben. 


“Das Wie ist genauso wichtig wie das Was”


Weder Gastronomie noch Zwischenhändler, sondern der Endkunde selbst wird angesprochen und soll begeistert werden. Auf Märkten und Messen wurde - Kunde für Kunde - ein solider Stamm aufgebaut, der bis heute die Zielgruppe ausmacht und sich den Nachschub zumeist direkt auf der Webseite bestellt. 

Authentizität und Werte sind und bleiben die Wegweiser für Hennes Finest.



Woher kommt eigentlich der Name “Hennes Finest”? Hennes ist eine Hommage an den Mann von Sebastians Mutter, der als Tausendsassa und Hans-Dampf-in-allen-Gassen für Sebastian den Archetyp des Händlers darstellt. Vom Messerschleifer bis zum Reifenhändler lebt er seit jeher immer vor, wie durch Tatkraft Ideen Wirklichkeit werden und inspiriert durch seine ausgeprägte Händlerpersönlichkeit. Und auch im Logo findet sich übrigens der legendäre Hennes wieder: Nach einem Hüftschaden hatte er sich für lange Zeit eine watschelnde Gangart zugelegt, die an einen Pinguin erinnerte. Voilà, so entstehen Corporate Identities! 

 

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“Sobald die Händlerromantik abblättert, holt einen die Realität der Buchhaltung ein”

 

Da die drei Freunde bis auf die eigentliche Ernte so gut wie jeden Schritt der Lieferkette selbst ausführen, musste statt der bisherigen Insellösungen bald ein umfangreiches Warenwirtschaftssystem her, um die Übersichtlichkeit zu erhalten und auch Zeit einzusparen: Bestände waren nicht leicht auf Stand zu halten, immer wieder mussten Inventuren durchgeführt werden. Anbindungen funktionierten mitunter nicht, was zu Lieferschwierigkeiten führte. Nach einigen Fehlversuchen ist nach intensiver Recherche nun mit xentral ein System gefunden, das alle Prozesse der Lieferkette abbildet und Einkauf, Produktion und Vertrieb miteinander verbindet. Den Ausschlag gaben laut Sebastian die Dynamik, das Potenzial und die Transparenz, die xentral mitbringt. 

 

Dass er das doch recht komplexe System nicht selbst implementieren würde, war dem Pfeffer-Connoisseur sofort klar; es musste professionelle Unterstützung gefunden werden, um die Systemumstellung möglichst nahtlos über die Bühne zu bringen. xentral stellte entsprechende Kontakte zur Verfügung und Marco Schottke von otaja hat am Ende das Rennen gemacht. Sympathie auf den ersten Blick und Marcos nahbare Herangehensweise überzeugten die drei feurigen Geschäftsmänner.

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Die nächste Ebene wird erreicht

 

Diese gegenseitige Wertschätzung ist wichtig, da der Prozess der Installation einige Zeit in Anspruch nimmt und gemeinsam durchlaufen wird. Marco übernahm nicht einfach das Ruder und führte eine Komplettimplementierung durch, sondern befähigte Sebastian und Co. vielmehr, künftig alles Nötige selbstbestimmt bearbeiten zu können, während er selbst all die Schritte und Einstellungen übernahm, die Expertenwissen voraussetzen und im späteren Tagesgeschäft nicht mehr benötigt werden.

 

“Im Grunde war er unser Coach”

 

Es war ihnen wichtig, derart miteinbezogen zu werden, um sich nicht abhängig zu machen und in Zukunft souverän und sicher mit den vorhandenen Tools umzugehen. So bearbeiteten sie selbst, was ihnen möglich war, und konnten sich dabei jederzeit sicher sein, dass Marco bei etwaigen Schwierigkeiten und Unsicherheiten nur einen Call entfernt ist. 

Neben der harmonischen Kommunikation war Marcos Kompetenz für Sebastian ein entscheidender Grund für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Was Sebastian an Marco besonders gefällt? “Ehrliche Einschätzungen des Bedarfs, der reiche Erfahrungsschatz und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.”

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Die Pfeffer-Rebellen professionalisieren sich

 

Sebastian Brimmers freut sich nach der fertiggestellten Implementierung am meisten auf die neue Übersichtlichkeit durch xentral und darauf, sinnvolle Arbeitspakete schnüren zu können. Abgegrenzte Aufgabenbereiche und aufbereitete Informationen ermöglichen es ihm künftig, zu delegieren und bestimmte Rollen neu zu besetzen.

Außerdem ist Sebastian überzeugt, durch das neue System Zeit einsparen und zugleich Fehler minimieren zu können. Gründern würde er dringend empfehlen, möglichst früh in ein Warenwirtschaftssystem wie xentral zu investieren, um Entwicklung in jeglicher Hinsicht zu ermöglichen.

 

Die Zukunft birgt neue Abenteuer

 

Diese neue Freiheit wird sich auf alle Geschäftsbereiche auswirken. Bereits heute ist die Wissensvermittlung ein wichtiger Punkt, Erklärungen, Hintergründe und Rezepte rund um den Pfeffer beziehen den Kunden ein und vermitteln die Leidenschaft für das Produkt. Mehr Zeit für Inhalte bedeutet auch mehr Bezug zum Kunden - und auch mehr Raum für neue Ideen. Wer weiß schon, über welche Gelegenheit die drei Gewürzhändler als nächstes stolpern? 

 

Idealerweise wollen sie durch die Welt reisen, um in kleinen Dörfern noch weitere kulinarische Schätze aufzuspüren und unters Volk zu bringen - und ihre Lieferketten für alle Beteiligten so effizient wie möglich zu gestalten.

Dazu soll xentral mit all seinen Erleichterungen entscheidend beitragen und den Herren von Hennes Finest den Rücken freihalten. 

 

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